Spezialstrategien gegen Burn Out

Strategien gegen den Burnout

Haben Sie die Zeitinseln "Sport" und "Entspannung" schon in Ihren Zeitplan eingebaut? Gut. Aber Sie können noch mehr tun, um sich ins Gleichgewicht zu bringen bzw. sich im Gleichgewicht zu halten. Wir stellen hier einige Spezialstrategien vor, die Sie möglicherweise schon kennen, aber im Zusammenhang mit der Burnout Prävention noch nicht in Betracht gezogen haben. Seien Sie konsequent und wenden Sie mindestens eine der nachfolgenden Strategien regelmäßig an.

Strategie 1: Achtsamkeit erlernen

Achtsam im Hier und Jetzt

eines der besten Methoden gegen Stress

Was kann man nun gegen allgegenwärtigen Streß tun? Auf diese Frage gibt es verschieden Antworten, verschiedene Strategien. Die erste Strategie, die wir vorstellen ist das Konzept der Achtsamkeit. Achtsamkeit oder Mindfulness ist eine offene, akzeptierende und gleichmütige Einstellung gegenüber allen Emotionen und Gedanken, die in der Wahrnehmung, im Bewusstsein auftreten. Hierzu zählen sowohl echte Gedanken und Überlegungen, wie auch Gefühle von Angst, Trauer, Haß, Freude, Euphorie etc. wie auch körperliche Gefühle. Achtsam handelt, wer sich voll und ganz dem zuwendet, was er gerade macht bzw. was gerade passiert, ohne die Geschehnisse oder Gedanken zu bewerten. Wirklich im Hier und Jetzt zu sein, stoppt das Affengeschnatter und reduziert somit nachhaltig den Streß. Ruhe und Gelassenheit verstärken sich. Durch das Erlernen der Achtsamkeit ohne ständige Bewertung von Gedanken und Gefühlen gewinnt man den weiten Blick auf die Dinge, kann sich aber andererseits leichter von einzelnen Themen leichter lösen, in die wir uns üblicherweise verbeißen, was zu Streß, Ängsten und Unwohlsein führt. Aus diesem Grund wird die Achtsamkeit auch mittlerweile in der Psychotherapie eingesetzt. Sie ist aber für jeden Menschen gewinnbringend einsetzbar. Achtsam sein bedeutet konkret, im Jetzt zu bleiben und den Moment umfassend zu erleben und im Idealfall zu genießen. Dadurch kreiiert man Abstand zu den Problemen, man installiert im Kopf sozusagen einen inneren Beobachter. Je mehr dieser innere Beobachter aktiv ist, desto leiser wird das Affengeschnatter und so langsamer der Gedankenstrom und man wird nicht mehr von Gedanken und Gefühlen mitgerissen. Auf diese Weise lassen sich sogar heftige Gefühle wie Panik, Angst, Wut und Agression mildern. Man sollte daher nicht gegen diese Gefühle kämpfen, sonden sie schlicht beobachten und warten bis sie vorübergehen. Wir haben eine eigene Seite zum Erlernen der Achtsamkeit ins Netz gestellt.

 

Strategie 2: Yoga

Viele betrachten Yoga als Sport oder als Form der Gymnastik. Viele sprechen von Verrenkungen. Aber Yoga ist in der Tat erheblich mehr als Gymnastik. Yoga-Stile gibt es wie Sand an mehr und von manchen Yoga-Stilen profitiert der Körper mehr als von anderen. Ashtanga-Yoga beispielsweise dient als dynamischer Stil auch dem Aufbau der Kraft und der Energie im Körper. Allen Stilen ist aber gemeinsam, daß durch Yoga der Geist beruhigt wird, weil man sich meist ganz auf die Abfolge der Übungen und seinen Körper konzentriert. Die Denkmaschinerie im Kopf wird abgestellt, Sorgen verschwinden. Man kommt somit automatisch in den Zustand der Gegenwart, des Hier und Jetzt, in der es meist gar nichts zum Denken und Sorgen machen gibt. Somit ist bereits die Yoga-Übung selbst, eine Meditation in Bewegung, die einen vom Alltag abschalten lässt und sowohl kurz- als auch langfristig entspannt. Fast alle diejenigen, die mit Yoga begonnen haben, können von diesen positiven Effekten berichten. Yoga ist daher eine ideale Präventivstrategie gegen den Burnout.